Die Offenbarung des Unverfügbaren und die Würde des Fragens

Die Offenbarung des Unverfügbaren und die Würde des Fragens
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Ethische Dimensionen der Philosophie Martin Heideggers

Heideggers Philosophie scheidet die Geister gerade deshalb, weil sie Ethik in einem besonderen Sinne ist. Eine Ethik ohne Theorie, eine Ethik, die mit einer ethischen Praxis alleine auskommt.Nicht, so kann der Autor im Nachvollzug der Schriften von ‚Sein und Zeit’ über den ‚Humanismusbrief’ bis hin zur Technik-, Wissenschafts- und Metaphysikkritik zeigen, weil es seiner Ethik an einer Theorie mangelte, sondern weil im Denken Martin Heideggers alle Theorie und zuletzt auch alle Philosophie im Grunde ethisch fundiert ist.Reflektiert Philosophie auf ihr ethisches Fundierungsmoment, wird sie zum Denken, das heißt zur Berufung und Aufgabe jedes Einzelnen, der sich ihrer annimmt oder bekennt, sich ihr nicht entziehen zu können.Derart zum Denken geworden muss sie fragend Antwort sein auf das schlechthin Unverfügbare, auf das unverhältnismäßige Verhältnis, dessen Präsenz sich ihr in allen Verhältnissen des umweltlichen Miteinanders und im Verhältnis zu sich selbst aufdrängt. Philosophie kann dann selbst neben Kunst oder Religion zur Dimension ethischer Praxis werden, zu einer Praxis, die sich verpflichtet, das Ungenügen an Grund in allen Dimensionen des menschlichen Verhaltens zu thematisieren und zu verwirklichen.Somit trifft alle Kritik an Heideggers Philosophie nicht in ihr Herz, wenn es ihr nicht, wie Heidegger selbst, um die Würde geht, um das, was im Unverfügbaren liegt und erst verbindlich wird, wenn seine Offenbarkeit bekannt wird.

ISBN: 978-1-84790-037-1

 

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